USBview2

Usbview2 ist ein Tool, inspiriert von usbview. Usbview2 ist jedoch nicht für das älteren gtk1, sondern verwendet das neuere gtk2 uns ist damit unte Ubuntu 8.04LTS etc. verwendbar. Es zweigt alle angeschlossenen USB-Geräte inclusiv ihrer Konfiguration und der angemeldeten USB-Diskriptoren an. Damit ist dieses Tool primär für USB-Entwickler interessant. Man kann damit recht schnell sehen, wie sich ein Gerät anmeldet, welche Konfigurationen es hat und ob ein entsprechender Treiber gebunden ist.

SampleText

Es bezieht alle Information aus der Datei /proc/bus/usb/devices. Zur Auswertung werden speziell einige USB-Klassen interpretiert. Alle Geräte werden entsprechend der Topologie in einen Baum angeordnet. Damit ist zusätzlich sofort zu sehen, wenn ein Device intern einen USB-Hub verbirgt, oder ob ein Device ein Composite-Device ist.


Usbview2 verwendet die Datei /proc/bus/usb/devices. Diese Datei wird vom Linux-Lernel (2.6.x) in das System gespiegelt, falls das sogenannte usbdevfs aktiviert ist. Ältere Distributionen wie RedHat 9 oder SuSE 10 machen das automatisch. Hierzu existiert in der Datei /etc/fstab die entsprechende Zeile:

usbdevfs /proc/bus/usb usbdevfs defaults 0 0

Neuere Distributionen, wie Ubuntu 8.04LTS, mounten dieses Filesystem nicht mehr per default. Damit es gemountet wird und usbview2 funktionieren kann, sollte man folgende Zeile in die Datei /etc/fstab mit aufnehmen:

usbfs /proc/bus/usb usbfs defaults 0 0

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