Rauschen - Arten des Rauschens


Rauschen in der Elektronik


Rauschen wird in der Elektronik als Störsignal betrachtet. Die Bezeichnung für dieses Störsignal kommt von den akustischen Eindruck, falls das Signal an einen Tonfrequenzverstärker angeschlossen wird.

Die Ursache des Rauschens kann verschieden Gründe haben, z.B. Einstreuung, Thermodynamik etc.

  • Das sogennante Widerstandsrauschen erstreckt sich in einem Frequenzband von 0 Hz bis 620 GHz, linear.
  • Das sogennante Halbleiter-Rauschen erstreckt sich in einem Frequenzband von 0 Hz bis etwa 400 KHz, log. gedämpft.
  • Das sogennante Schrotrauschen erstreckt sich wie das Widerstandrauschen mit linearen Rauschfaktor über das Frequenzband.

Zur Beschreibung des Rauschens gibt es verschieden Kenngrössen, wie Rauschmass, Rauschleistung, Rauschleistungsdichte oder Rauschfaktor.

Weiter kann man Rauschen nach den spektral beteiligten Frequenzanzeilen unterscheiden (Arten des Rauschens). Für Audio-Testzwecke sind Rauschgeneratoren sehr nützlich. Hier sollten einige Gedanken für die kostengünstige Realisierung von Rauschgeneratoren zusammengefasst werden.

Arten des Rauschens


Anhängig von den Frequenzanteilen des Rauschsignales kann man unterscheiden in:

  • weisses Rauschen
    typisches Rauschen von TV-Geräten (analog, terrestrisch) ohne Senderabstimmung, Alle Frequenzen aus dem Frequenzspektrum 20Hz - 20kHz, Gleichverteilt, Amplitude konstant.
  • farbiges Rauschen
    wie weisses Rauschen, jedoch auf Frequenzband beschränkt, typisch 100Hz bis 1kHz
  • rosa Rauschen
    weisses Rauschen mit um 3dB je Oktave abgesenkter Amplitude
  • braunes Rauschen
  • Random Rauschen
    Zufälige Frequenzen auf definierten Schaltungstypischen Spektrum, besitzen typisch zyklenbasierte Rauschsequenzen