CMR - Gleichtaktunterdrückung


Die Gleichtaktunterdrückung ist ein Maß für die Güte eines Differenzverstärkers und wird üblicherweise in dB angegeben.

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Praktisch:
Werden die beiden Eingänge eines Differenzverstärkers miteinander verbunden (siehe Grafik) und mit einer gemeinsamen Spannung (genannt Gleichtaktspannung UG) beaufschlagt, so stellt sich am Ausgang eine Spannung U2 ungleich NULL ein. Ein idealer Differenzverstärker liefert die Ausgangsspannung U2=0V.
Die Gleichtaktunterdrückung vG wird auch als CMR oder CMRR (Common Mode Rejection Ratio) bezeichnet.
Im Idealfall ist CRM ∞. In der Praxis sind Werte zwischen 60..120 dB zu erreichen. CMR ist der Quotient aus dem Differenzverstärkungsfaktor und dem Gleichtaktverstärkungsfaktor.

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In der Praxis ist eine gute Gleichspannungsunterdrückung besonders wichtig, wenn insbesondere kleine Eingangsspannungen verstärkt werden sollen. Eine schlechter CMR führt dann zu großen Fehlern.

Im wesentlichen bestimmen äußere Schaltelemente (deren Toleranzen) sowie innere Unsymmetrie den CMR.